Das Kind wächst als Fremder in einem osteuropäischen Land während des Kalten Krieges auf. Um mit dem Bedrohlichen und Unverständlichen seiner Umgebung fertig zu werden, zieht es sich in seine Sprache zurück und erfindet Geschichten. So erlangt es nicht nur die Kontrolle über seine eigenen Gefühle, sondern auch über die anderer Menschen.

 

Karl Rühmann wurde von der Kulturkommission der Stadt Zürich für »Glasmurmeln, ziegelrot« das Werkjahr-Stipendium verliehen.